Kursdetails

Z51204
Antike 4: Antike Plastik - Hellenismus und römische Plastik
Vortrag

Beginn ab Mi. 05.06.2024, 19.00 Uhr
Kursgebühr 9,00 € Abendkasse (dennoch Anmeldung erforderlich!)
Dauer 1 Abend
Kursleitung Dr. phil. Stefan Schmitt

Unter Alexander dem Großen und den folgenden Diadochen entstand der bewegte und "barocke" Hellenismus mit seinen auch realistischen Figuren und Reliefs. Das Spektrum der Plastik erweiterte sich. Die römischen Bildhauer wiederum orientierten sich an den großen griechischen Werken. Es entstanden zahllose Marmorkopien prominenter klassischer und hellenistischer Bronzewerke der Griechen.

Die römische Porträtkunst mit ihren Büsten der Senatoren, Generäle und Kaiser schuf Bildnisse auf höchstem Niveau und die Reliefs an Tempeln, Triumphbögen und Triumphsäulen sind in ihrer überbordenden Detailfülle und raffinierten Erzählkunst größte Meiserwerke der europäischen Kunst.

Doch das Leitbild des perfekten Naturalismus und der Idealisierung des Menschen widersprach dem christlichen Weltbild und somit sollte die große Tradition in der Spätantike erlöschen. In der Plastik des Frühchristentums galten ab dem vierten Jahrhundert zunehmend neue und asketische Prinzipien, die mit Alois Riegl, einem großen Wiener Kunsthistoriker der Belle Epoque, ein neues "Kunstwollen" zum Ausdruck brachten.






Kursort

vhs-Zentrum Schlörstraße Raum 01/EG

84453 Mühldorf a. Inn
Foto: Unterrichtsraum 01/EG
Unterrichtsraum 01/EG

Termine

Datum
05.06.2024
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
vhs-Zentrum Schlörstraße Raum 01/EG